| RoboActivity oder: wie funktionieren Roboter wirklich |
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Technische Berufe bieten den Jugendlichen gute Berufschancen, doch oftmals ist das Interesse an Technik mangels eigener Erfahrungen eher gering. Dieser von der VME (Verband der Metall- u. Elektroindustrie OS-Emsland) geförderte Projektunterricht bietet Schülern (und auch Schülerinnen, die in diesem Jahr kaum TU gewählt haben!!) eine Möglichkeit, sich mit viel Spaß dem Thema zu nähern, Fachwissen zu erwerben, handwerkliche Fertigkeiten auszuprobieren und Teamgeist zu erleben.
Alle Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Teams eingeteilt, quasi Unternehmen mit eigenem Designer, Programmierer, Techniker und Geschäftsführer, die jeweils einen Roboter (s. Foto) weiter-entwickeln, z.B. Greifarme aus Alu bauen und montieren, ihn programmieren, von den Fachleuten teachen genannt, und am Abend der Präsentation den fast hundert anwesenden Zuhörern, allesamt fiktive Süßwarenproduzenten, verkaufen mussten. Denn: alle drei Teams arbeiteten vier ganze Tage in Konkurrenz zueinander. Nur wer an diesem Abend die Mehrheit der Firmenchefs im Publikum restlos überzeugen konnte, wurde zum Sieger dieses Unternehmenspiels ernannt.
Letztlich haben alle teilnehmenden Schüler gewonnen; so gab es am Abschlussabend für jeden ein Zertifikat , das einer zukünftigen Bewerbung als Anlage gut zu Gesicht stehen wird. Außerdem fahren wir gemeinsam in das Unternehmen ZF Lemförder, in der Dümmer-Region zu Hause, aus dem vier Auszubildende jeden Tag zu uns kamen, um die drei Teams tatkräftig zu unterstützen. ZF Lemförder beschäftigt weltweit mehrere Tausend Mitarbeiter und ist ein Spezialist für Fahrzeug- und Antriebstechnik. Unsere Jungs freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit ihren Ausbildern Julian, Daniel, Mesut und Alex. Lüpke-Narberhaus, Projektleiter |
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